Eis- Tiger
*«Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt»*. Sicher haben viele von uns als Kinder dieses Buch gelesen. Es stammt aus der Feder des bekannten DDR-Autors Erich K;stner. In einer f;r Kinder leicht verst;ndlichen Sprache erz;hlt er ;ber die schwierige Arbeit der Feuerwehrleute.
Jedoch Viktor Larionov aus dem Dorf Varshavka im Gebiet Tscheljabinsk wei; nicht nur vom H;rensagen, was es hei;t, Menschenleben zu retten.
Wiktor Larionov lebt im Dorf Varshavka. Seit drei Jahren arbeitet er in der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes, wie auf der Website des Hauptamtes f;r Zivilschutz und Notf;lle des Ministeriums f;r Katastrophenschutz der Region Tscheljabinsk berichtet wird.
Der Mann k;mpft nicht nur gegen Br;nde. Er hat ein Hobby, dem er viel Zeit widmet: Wiktor schafft Skulpturen aus Eis.
Diesmal stehen vor seinem Haus zwei Ussuri-Tiger, die neben einem geschm;ckten Weihnachtsbaum liegen. Die Eisfiguren sind in verschiedene Farben bemalt, sodass der Eindruck entsteht, die Tiger seien echt.
Die Dorfbewohner erwarten jedes Jahr im Winter neue Eisskulpturen mit Ungeduld. Sie rufen an und erkundigen sich, wann die neuen „Bewohner“ fertig sein werden. Die Ehefrau hilft bei der Arbeit und gibt Hinweise, wo etwas nicht stimmt. Sie m;chte, dass alles nat;rlich aussieht. *„Ich erkl;re ihr, dass es sich um Schnee handelt und nicht um Knetmasse“,* erz;hlt Wiktor.
Zuerst baut der Mann ein Holzger;st. Dann ummantelt er es mit nassem Schnee und formt die gew;nschte Gestalt.
*„Wenn alles fest ist, bemale ich es mit Pigmenten. Die Herstellung der Figuren dauert etwa zwei Wochen“,* teilt Wiktor mit.
Die Eisskulpturen schmelzen nicht bis zum Fr;hling, weil sie mit Seele und Liebe gemacht sind.
I. K.
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