Сквозь время. Durch die Zeit
любовь не зримое опишет –
эфир миров, минуя сны,
цветок мечты ветров отыщет,
узрит, какая красота
души и духа, в час соцветий,
вспорхнёт, как бабочкой весна
из книг страниц тысячелетий,
и аромат крылатых строк
пройдёт сквозь время, потаённо,
услышав сердца нежный тон
в ответ на взоры, удалённо,
сотрёт печали, будто нет
последствий милости потерей,
где всё растил, как жизни хлеб
творящий разум между прерий,
ведь, ночь дарует ход в рассвет
и прячет звёзды до заката,
а ясный солнцем оберег
приемлет яви, до возврата;
как пчёлка, не держась за рой,
то не прощаясь уходило,
слетая цвета пеленой,
что отцветая плод творило:
из знаний будущего свет –
животворящей мысли сила,
кому-то, всех довольствий брег,
кому-то, многим больше мира,
а для того, кто видит след
своих трудов и чувств сквозь время,
не мыслим возвращений бег,
топчась на месте, вне сомнений.
25 апреля 2026
.
Durch die Zeit
Wenn die Obstgaerten bluehen,
spuert die Liebe nach, was dem Auge verborgen bleibt –
der Aether der Welten, an Traeumen vorbei,
findet inmitten der Winde die Bluete eines Traums;
sie schaut auf die Schoenheit von Seele und Geist
in der Stunde der Bluete,
waehrend der Fruehling wie ein Schmetterling auffliegt
von den Seiten jahrtausendealter Buecher,
und der Duft gefluegelter Verse
leise durch die Zeit zieht
und den zarten Klang des Herzens einfaengt
als Antwort auf ferne Blicke;
sie tilgt den Kummer, als haette der Verlust
der Gnade keine Spur hinterlassen,
dort, wo der schoepferische Geist – inmitten der Praerien –
alles naehrte wie das Brot des Lebens;
denn die Nacht gewaehrt der Morgenroete Einlass
und birgt die Sterne bis zum Sonnenuntergang,
waehrend der sonnenhelle Talisman
die Wirklichkeit umschliesst – bis zur Rueckkehr;
wie eine Biene, die den Schwarm verlaesst,
schied es dahin, ganz ohne Abschiedsgruss,
und sank herab wie ein Schleier aus Bl;tenblaettern,
die im Vergehen Frucht hervorbrachten:
ein Licht, geboren aus Wissen um die Zukunft –
die Kraft des lebenspendenden Gedankens;
fuer manche ein Ufer reiner Zufriedenheit,
fuer andere eine Welt und noch so viel mehr;
doch wer die Spur erkennt
von Muehen und Gefuehlen, die Zeiten ueberdauern,
fuer den gibt es kein Zurueck, um auf der Stelle
zu treten – daran besteht kein Zweifel.
25. April 2026
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