Schenkend Hoffnung, Glauben und Traum

         Sie zog die Vorh;nge auseinander und sah hinaus,
         wie drau;en ein heller Sonnenstrahl tanzte und lachte.
         Und pl;tzlich sp;rte sie ein leises Klingen im Herzen,
         das sie rief — ihrem Traum, ihrem Gl;ck entgegen.
         Die Strahlen ber;hrten sanft das Fensterbrett,
         vergoldeten die Bl;tter, und die Pappeln sangen.
         Jeder Augenblick wurde zu einem neuen Bewunderer,
         als w;rde das Leben von Neuem beginnen.
         ;ber die D;cher sprangen die Sonnenlichter
         wie ausgelassene Kinder,
         und in jedem Tropfen Tau
         brannte ein lebendiges Feuer.
         Das Licht erf;llte die Luft, fl;sterte vom Sommer
         und lud ein zu l;cheln und erneut aufzubrechen.
         Die B;ume rauschten leise im Einklang mit dem Himmel,
         und die V;gel sangen voller Freude ;ber die W;rme.
         Alles erwachte, alles atmete wundersames Licht
         und schenkte Hoffnung, Glauben und einen Traum.
         Und ihr schien,
         dieser Tag sei verzaubert,
         als h;tte die Sonne sie selbst
         mit ihrem Feuer erw;hlt.
         Die gro;e Welt wurde pl;tzlich einfach und z;rtlich —
         voller Lachen, Glanz und goldenem Lichtstrom.
         Der Weg gl;nzte, vom Licht ;bersch;ttet,
         und jeder Schritt f;hrte n;her zum Traum.
         Sie wusste: irgendwo hinter der n;chsten Biegung
         wartete er auf sie —
         in einem L;cheln, in stiller N;he.
         Und pl;tzlich — Blick in Blick,
         Atem an Atem,
         als h;tte die ganze Welt f;r einen Moment stillgestanden.
         Der sonnige Tag wurde zu ihrem Gest;ndnis,
         unsichtbar verband er ihre Herzen.
         Seit jenem Tag war jeder Morgen besonders.
         Er brachte nicht nur Licht und W;rme,
         sondern auch die Erinnerung
         an jene kostbare Begegnung,
         in der die Sonne die Liebe in ihren Herzen entz;ndete.
         Die Sonnenstrahlen umarmten sie z;rtlich
         wie die H;nde eines geliebten Menschen,
         glitten durch ihr Haar, erw;rmten ihr Gesicht
         und fl;sterten in jedem Lichtschein leise:
         „Das Leben ist Begegnung,
         mein stilles Liebesgest;ndnis.“
         Im Garten kreisten verliebte V;gel,
         und der Wind trug den Duft bl;hender Zweige.
         Es schien, als st;nde das Gl;ck kurz bevor —
         man musste nur einen Schritt auf es zugehen.
         Sie l;chelte und sagte:
         „Tag, du bist mir teuer.
         Du bist wie ein z;rtliches Gest;ndnis,
         wie eine leise Antwort.
         M;ge dieses Licht zur geheimen Schwelle werden,
         hinter der neue Begegnungen
         und neues Licht geboren werden.“
                2026


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