Fl chtiges Gl ck
Ich begegnete dir ganz zuf;llig,
Und du warfst mir einen stillen Blick zu.
Mein Herz begann pl;tzlich schneller zu schlagen,
Und ich wusste: Du wirst bei mir sein.
Wir sprachen ;ber vieles miteinander —
;ber Arbeit, Gesch;fte und Familie.
Wir tranken viel Kaffee mit Sahne,
Und du sagtest, dass ich dir gefalle.
Aufmerksam lauschte ich deinen Worten,
Bewunderte die Z;ge deines Gesichts.
So sehr wollte ich deine Schultern umarmen,
Bis mir schwindlig geworden w;re vor Gl;ck.
Doch ich hatte gro;e Angst vor N;he —
Was, wenn wir einander nicht verstehen k;nnten?
Was, wenn wir nicht stillen k;nnten,
Wonach sich unsere K;rper so sehnten?
Und dann geschah alles so einfach:
Du sagtest, dass du mich begehrst.
Dein K;rper ber;hrte den meinen —
Vor Gl;ck verlor ich beinahe den Verstand.
Und wir verflochten uns wie eine einzige Rebe,
Unsere Herzen schlugen im gleichen Takt.
O, wie s;; war jene Zeit f;r uns,
Wie gl;cklich wir beide zusammen waren.
1998
Unertr;glich: zu warten…
Du bist fortgefahren, mein Liebster, von mir —
F;r immer, f;r eine Zeit… und wohin?
Du wolltest dort dein Auto verkaufen,
Wo in Russland Hunger, Schmutz und Dunkel herrschen.
Ich schaue auf dein Bild
Und bete zu Gott: „Hilf ihm.“
Wo bist du nur, mein Geliebter, wo bist du?
Auf Waldwegen oder drau;en in der Steppe?
Lebst du noch, bist du gesund
Oder liegst du verwundet irgendwo?
Vielleicht schl;fst du irgendwo auf dem Feld
F;r immer deinen ewigen Schlaf.
Denn ich schrie doch, weinte und flehte:
„Fahr nicht fort, mein Liebster, bleib hier!“
L;ngst sind alle Fristen vergangen,
All die Tage, die f;r die Reise bestimmt waren.
Und noch immer kehrst du nicht heim.
Was ist geschehen, mein Lieber, was ist mit dir?
Selbst wenn du verwundet bist, krank oder barfu; —
Ganz gleich… kehre nur schnell nach Hause zur;ck.
Mai 1999
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