Du kommst nur einmal in der Woche zu mir
Die ;brige Zeit geh;rt deiner Frau.
Nat;rlich verstehe ich dich —
Anders kannst du wohl nicht leben.
Du schenkst mir zwei Stunden in der Woche,
Z;rtliche, einzigartige Liebe.
Du f;hlst dich dabei wie ein Held,
Wenn ich dir f;r alles danke.
F;r mich ist eine Woche wie ein halbes Jahr,
So endlos zieht sich die Zeit dahin.
Ich vermisse dich, ich sehne mich zuhause nach dir,
Ohne dich ist das Leben so traurig.
Doch manchmal packt mich der Schmerz,
Dass mein Schicksal nur das Warten ist.
Vielleicht bin ich manchmal egoistisch,
Weil ich dich ganz f;r mich allein haben will.
Manchmal scheint es mir, du liebst mich nicht,
Du f;hlst dich nur als Mann begehrt.
Und du wirst mich den ganzen Abend anrufen,
Wenn ich dir die T;r nicht ;ffne.
Die ganze Nacht werde ich ins Kissen weinen,
Mein einsames Schicksal verfluchen.
Und doch sto;e ich dich nicht von mir fort,
Denn trotz allem liebe ich dich.
Und sp;ter wirst du mir beim Wiedersehen sagen,
Den verletzten Blick zur Seite gewandt:
„Ich kann mich nicht haltlos in dich verlieben,
Denn hinter mir stehen Sohn und Ehefrau.“
Mein t;richter Lieber, ich verstehe doch alles,
Nur das Gef;hl des Besitzens brennt in mir.
Denn ich wei;: w;rden wir zusammen leben,
Dann w;rde all die Liebe sofort vergehen.
1999
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