ngste und Phobien
Nicht in Flucht und nicht hinter Mauern —
Die Seele geht barfu; umher
Und fl;stert irgendwo in der Stille.
Sie schreit nicht, sie verspricht nichts,
Sie rettet nicht f;r zwei zugleich.
Sie umarmt einfach nur
Meine ver;ngstigte innere Quelle.
Dort, wo das Zittern die Brust zerrei;t,
Wo die N;chte schlaflos bleiben —
Z;ndet sie eine kleine Kerze an
Und legt sich sanft auf meine Schultern.
Sie wei;: Nicht t;ten wird dich das,
Was die Angst in sich tr;gt.
Doch sie zeigt dir Schritt f;r Schritt den Weg,
Auf dem selbst die Angst kein Feind mehr ist.
Manchmal ist sie wie der Atem der Mutter,
Oder wie ein Blick tief in dich selbst,
Oder wie eine Stimme: „Du bist nicht schwach,
Die Welt ist nur laut und voller L;rm.“
Das ist Zeit. Das ist Wahrheit.
Das sind Tr;nen auf der Wange.
Das hei;t leben, ohne Wunden zu verstecken,
Doch ohne sich selbst darin zu verlieren.
2026
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