Gedankenkreisel

    

         Im Kopf, als w;r’s ein altes Echo,
         Kreisen Gedanken hart wie Stein —
         Ein einzig Wort, ein Blick, ein Satz,
         Und nichts holt man je zur;ck hinein.
         Jeder Atemzug — wie Sturmgebraus,
         Alles dreht sich immerfort.
         Die alte Angst schl;gt wie ein Metronom:
         „Und wenn danach etwas geschieht dort?“
         Endlose Sorgen ohne Ende,
         Wie auf verbrannter, leerer Bahn.
         Ich gehe weiter, ohne zu wissen,
         Ob ich mich rette oder zugrunde geh daran.
         Ich denke nach bis zur Ersch;pfung,
         Als w;re jede Wahl ein Urteilsspruch.
         Ich l;se mich auf in Anspannung,
         Wie ein verworrener, zerrissener Versuch.
         Kein Gedanke bringt Antworten,
         Kein Gef;hl bleibt ohne Not.
         Drau;en wechselt still der Sommer,
         Doch in mir herrscht weiter das Grau.
         Wie schaltet man die Antenne aus?
         Wie dr;ckt man innerlich auf „Stopp“?
         Diese Sirene meiner Gedanken
         Wenigstens f;r einen Augenblick
         zum Schweigen bringen…
                2026


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