Depressionsblues
In meine Seele kroch der Depressionsblues,
Wie eine schleimige Nacktschnecke im Dreck.
Leise kriecht er, doch gr;ndlich und schwer —
Das Leben erscheint nicht mehr lebenswert.
Auf jeden Versuch kommt nur: „Sinnlosigkeit“,
Als h;tte sich ein Wurm in die Seele gebohrt.
Alles entgleitet mir aus den H;nden,
Jeder Schritt wird zum m;den Kreis.
Die Sonne scheint — doch ohne Bedeutung,
Lachen erklingt — doch innen nur dunkler L;rm.
Ich trinke Tee und schaue dem Sonnenuntergang zu,
Doch in mir bleibt dieselbe H;lle.
Doch irgendwo dort, hinter dem Licht des Leuchtturms,
Wartet Rettung — kein Mythos, kein leeres Gerede.
Vielleicht wache ich morgen auf — und pl;tzlich
Gleitet diese Schnecke von meinen H;nden fort.
Und ich werde den Depressionsblues vertreiben,
Einen Schritt durch den grauen Nebel machen.
Mag jetzt auch alles sinnlos erscheinen —
Die Hoffnung ist noch nicht das letzte Zeichen.
2026
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