Ich vergebe allen!
Wenn ich sterbe, weint nicht an meinem Grab.
Alles, was ich erlebt habe, trage ich in meinem Gep;ck.
Ich lebte mein Leben im Unwetter — und doch gl;cklich.
Vielleicht erinnert sich jemand mit Traurigkeit an mich.
Ich vergebe allen auf dieser Welt:
Den Verwandten, Gott und selbst dem Satan —
F;r meine Fehler und meine Erfolge.
Nur mir selbst kann ich nicht vergeben.
Es fehlte mir die Kraft, ein eigenes Haus zu bauen,
Ringsum einen bl;henden Garten anzulegen
F;r meine Kinder — denn ich habe zwei.
Ich konnte ihnen nur die W;rme meiner Seele schenken.
Ich versuchte, wie Jesus es uns lehrte,
Den Kranken zu helfen und die Feinde zu lieben.
Doch trotzdem gelang es mir,
Auf meinem Weg einen Sack voller S;nden zu sammeln.
Ich wechselte viele Wohnorte,
Viele Richtungen meines Lebenswegs,
Doch das Gl;ck wollte einfach nicht
An meine T;r klopfen.
Ich schenkte Geld und Gesundheit,
Jugend, Aufmerksamkeit und W;rme.
Ohne Scham nahmen die Menschen alles, was m;glich war,
Und trugen es in fremde Nester.
Ich habe kein Recht, beleidigt zu sein,
Denn Jesus erhielt kaum mehr Dankbarkeit.
Nur der Ruhm wurde zum Heiligenschein
Um all seine Anf;nge.
Ich aber w;nsche mir nur,
Dass die Menschen friedlich leben.
Dass es genug Brot, Sonne und Wasser gibt.
Alle Reicht;mer, die gl;nzen, werden vergehen —
Nur der Wert der Seele bleibt ewig.
Wenn ich sterbe, weint nicht an meinem Grab.
Alles, was mir bestimmt war, habe ich bereits getan.
F;r das Leid und f;r meine geliebten Kinder
Bin ich Gott und dem Schicksal dankbar.
M;rz 2003
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