Volks- Chastuschki des Zorns
dass „das Leben bald gut wird“,
doch selbst hat er drei Villen
und Gold in jeder Tasche.
Der „Neue Russe“ kauft sich einen Wagen,
Gold an Schnurrbart und an Nase,
gestern noch um Geld gebeten —
heute belehrt er schon die Masse.
Sie sitzen alle in der „Duma-Bude“,
dr;cken Kn;pfe, doch es passt nichts.
F;r uns: Steuern bis zum Rand,
f;r sie: Privilegien wie im Paradies.
Unser Minister h;lt eine Rede,
doch kein Wort hat er gelernt.
Besser h;tte er auf der Ziehharmonika
dem Volk ein Lied gespielt.
Der Oligarch f;llt in sich hinein
Silikon, Wein und Champagner.
Und die Oma im selben Land
bekommt zur Rente nur Betrug und Jammer.
Macht und Geld — ein s;;es Paar,
doch vom Volk denken sie kaum.
Einer baut sich Rublewka-Villen,
der andere kauft sich eine Yacht als Traum.
Der einfache Arbeiter am Band
schleppt sich durch den ganzen Tag.
F;r Schuhe reicht es kaum noch,
vom Urlaub keine Spur im Vertrag.
Die Oma strickt ihre warmen F;ustlinge,
trinkt Tee ohne Zucker dazu.
Im Fernsehen nur „Reichtum und Glanz“ —
doch sichtbar ist davon nichts f;r sie im Nu.
So leben wir, Br;der und Schwestern,
Lachen durch Tr;nen ist unser Lohn.
Wir singen diese kleinen Lieder,
damit uns wenigstens der Humor verschont.
Hey-la-la, oh-ju-lu-lu,
das ganze Land wirkt wie im Traum.
Politiker l;gen, Reiche prassen —
und wir tanzen im selben Raum.
2026
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