Frauen der Neuzeit
Unsere Frauen sind „G;ttinnen“, nicht weniger,
Zigaretten im Mund, mentholer Rauch.
Fl;che als Stil und demonstrative Frechheit,
der Blick wie eine Sphinx: „Ich bin besser als du.“
In weite Gew;nder geh;llt wie in Schatten,
die Haut bedeckt von t;towiertem Chaos.
Sie gehen stolz mit schwingenden H;ften,
als w;ren sie im Casting eines schlechten Films.
Silikon hier, dort und ;berall,
Haut gespannt wie eine Trommel.
Puppen der Neuzeit, fast lebendig,
doch etwas daran wirkt leer und verst;rend.
Man schaut auf dieses „Gro;e“ und „Starke“
und ein Schauer l;uft ;ber den R;cken.
Natur, warum hast du dich bem;ht,
wenn alles durch Ersatz ersetzt wird?
E-Zigarette im dichten Rauch,
Worte scharf wie aus einem Film.
Sch;nheit wirkt hier oft k;nstlich,
als w;re alles nur Attrappe geworden.
Schwarze Mode von Kopf bis Fu;,
Tattoos wie ein lauter Marktplatz.
Alles wirkt ;berzeichnet,
ein moderner Jahrmarkt der Figuren.
Sie blickt stolz, als w;re sie K;nigin:
„Ich bin ganz oben, ich bin perfekt!“
Doch innen bleibt nur Schauspiel,
au;en nur Maske und Glanz.
So bemalt, so ;berzogen,
wie ein buntes Karussell der Zeit.
M;nner und Frauen gleicherma;en —
ein einziges modernes Schauspiel.
So ist er, der „neue Mensch“,
Stolz, Stil und Selbstinszenierung.
Doch am Ende bleibt oft nur
ein seltsames Zirkusbild der Welt.
2026
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