Sumerer. Lichtblick. 1

Video von Aliencarvings
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Transkription:
Zum Video: Die erste Seite der Tasche mit den darauf eingemeisselten Zeichnungen:

Am hom – (aus dem Englischen) „Ich bin zu Hause“

Zum Video: Die Rueckseite der Steintasche mit den darauf eingemeisselten Zeichnungen; oben rechts – Saturn, doch es ist nicht Saturn, sondern das Gefaess mit Deckel, das Psycheya geoeffnet hat:

Avis spektrom kaviz – Rat, Spektrum, Dichter. Dichtertreffen.

Bei dem Beutel handelt es sich nicht um einen gewoehnlichen Beutel, sondern um die Darstellung einer Oeffnung im Berg, die in das unterirdische Reich fuehrt
(Der Mythos von Psycheya enthaelt viele Elemente aus Maerchen der ganzen Welt ... so etwa aus „Aschenputtel“: Zunaechst vermengte Aphrodite Samen von Roggen, Gerste, Hirse, Mohn, Erbsen, Bohnen und Linsen zu einem Haufen und befahl Psycheya, diesen bis zum Abend Korn fuer Korn zu sortieren, waehrend sie selbst zu einem Hochzeitsfest aufbrach. Psycheya betrachtete die vermischten Koerner und erkannte, dass sie der Aufgabe nicht gewachsen war. Sie weinte bitterlich. Eine kleine Ameise bemerkte dies und empfand Mitleid mit der sch;nen Gattin des Eros. Sie rief ihre Artgenossen zu Hilfe. Innerhalb weniger Stunden sortierten sie den Haufen der vermischten Koerner nach Arten – ganz wie es befohlen worden war.)

Pseich / Pseych (Englisch) – Psyche (Russisch).

Pseich – ein kreuzfoermiges Zeichen unten links. Das Kreuz des Schicksals. Die Seele des Dichters. Dichter werden nicht gemacht, sie werden geboren. Vor dem Dichter erscheint die gefluegelte Psycheya. Das heisst, die geheimnisvolle Seele (Eros/Amor und die gefluegelte Psycheya). Er ist von ihr befluegelt – daher der Pfeil: Der Mythologie zufolge erweckte er seine Geliebte wieder zum Leben, indem er einen Pfeil auf sie abschoss, nachdem sie tot zu Boden gesunken war, weil sie ein verbotenes Gefaess geoeffnet hatte, das einen todesaehnlichen Schlaf enthielt. Daraufhin weckte er Psycheya und erklaerte ihr, wie ihre Neugier sie beinahe ins Verderben gestuerzt haette. Im Grunde verabreichte er ihr ein Gegenmittel (eine Injektion).
Eros flog direkt zu Zeus und gestand ihm seine Liebe zu Psycheya. Der Donnergott versammelte alle Goetter zur Beratung und befahl Hermes, Psycheya in seinen Palast zu bringen. Er verkuendete den Bewohnern des Olymp, dass Eros schon lange dem Liebeszauber erlegen sei und es an der Zeit waere, diesen jungen, ungest;men Tunichtgut durch das Band der Ehe zu binden. Da eine Verbindung zwischen einer sterblichen Frau und einem unsterblichen Gott unmoeglich war, reichte Zeus der sch;nen Psyche einen Becher mit dem Nektar der Unsterblichkeit und hiess sie, ihn bis auf den letzten Tropfen auszutrinken. So erlangte Psycheya die Unsterblichkeit. // Der Mythos von Amor und Psycheya (nach Apuleius)

Psycheya
Aus Wikipedia, der freien Enzyklopaedie

Psycheya (altgriechisch ;;;; „Seele“, „Atem“) ist in der griechischen Mythologie[1] die Personifizierung der Seele beziehungsweise des Atems; sie wurde als Schmetterling oder als junge Frau mit Schmetterlingsfluegeln dargestellt. In den Mythen wurde sie von Eros (Amor) verfolgt: Mal raechte sie sich an ihm fuer diese Nachstellungen, mal verband die beiden eine innige Liebe[2]. Der Mythos wurde erstmals von Apuleius in seinem Roman „Metamorphosen“ niedergeschrieben.
https://ru.wikipedia.org/wiki/

Der Mythos von Amor und Psycheya (nach Apuleius)
Ein Koenig hatte drei wunderschoene Toechter, von denen die juengste – Psycheya – die schoenste war. Der Ruf ihrer Schoenheit verbreitete sich im ganzen Land, und viele reisten in die Stadt, in der Psyche lebte, um sie zu bewundern. Man erwies ihr sogar goettliche Ehren und vergass dabei Aphrodite. Diese fuehlte sich gekraenkt und beschloss, das Maedchen ins Verderben zu stuerzen. Sie rief ihren Sohn Eros zu sich, zeigte ihm die Schoene und befahl ihm, in ihr die Liebe zu dem verachtenswertesten, haesslichsten und erbaermlichsten aller Menschen zu entfachen. Psycheya hingegen war sehr ungluecklich darueber, dass alle sie lediglich als seelenlose Schoenheit bestaunten, doch niemand um ihre Hand anhielt. In seiner Not wandte sich ihr Vater an das Orakel von Milet, und der Gott antwortete, dass Psycheya, in Totengewaender gehuellt, auf einen Felsen gefuehrt werden muesse, um dort ein schreckliches Ungeheuer zu heiraten. Dem Willen des Orakels folgend, brachte der unglueckliche Vater Psycheya an den genannten Ort und liess sie dort allein zurueck. Ploetzlich trug sie ein Windhauch in einen wunderbaren Palast, der von unsichtbaren Geistern bewohnt wurde, und sie wurde die Gattin eines unsichtbaren Wesens, das sie nur bei Nacht aufsuchte.Das glueckselige Leben der Psycheya waehrte jedoch nicht lange: Als ihre neidischen Schwestern von ihrem Wohlergehen erfuhren, beschlossen sie, sie ins Verderben zu stuerzen; durch List brachten sie Psycheya dazu, das ihrem Gatten gegebene Versprechen zu brechen, niemals nach seiner Identitaet zu forschen. Sie redeten ihr ein, ihr Gemahl sei ein Ungeheuer, und ueberzeugten sie davon, ihn im Schlaf mit Schwert und Lampe zu ueberraschen und zu toeten.
Als die Nacht eingebrochen war, entzuendete Psycheya eine Lampe und betrachtete ihren Gatten, der sich als der wunderschoene Eros erwies; waehrend sie, ueberwaeltigt von der Schoenheit seines Antlitzes, den Schlafenden bewunderte, fiel ein heisser Oeltropfen von der Lampe auf die Schulter des Gottes, woraufhin dieser vor Schmerz erwachte. Gekraenkt durch den Verrat seiner Gattin, flog er davon.
Psycheya versuchte, sich zu ertraenken, doch der Fluss nahm sie nicht auf, sondern trug sie ans Ufer. Daraufhin machte sie sich auf die Suche nach ihrem Gatten, um ihn um Verzeihung zu bitten. Lange durchwanderte Psycheya die Lande, bis sie gezwungen war, sich vor Eros’ Mutter Aphrodite zu demuetigen; diese hatte schon lange nach einer Gelegenheit gesucht, sich an Psycheya zu raechen, und bereits Hermes ausgesandt, um sie aufzusp;ren. Waehrenddessen lag Eros, der an einer Verbrennung litt, bei seiner Mutter.
Zunaechst vermengte Aphrodite Samen von Roggen, Gerste, Hirse, Mohn, Erbsen, Bohnen und Linsen zu einem Haufen und befahl Psyche, diesen bis zum Abend Korn fuer Korn zu sortieren, waehrend sie selbst zu einem Hochzeitsfest aufbrach. Psycheya betrachtete die vermischten Samen und erkannte, dass sie der Aufgabe nicht gewachsen war; sie brach in bitteres Weinen aus. Eine kleine Ameise bemerkte dies und empfand Mitleid mit der schoenen Gattin des Eros. Sie rief ihre Artgenossen zu Hilfe, und gemeinsam sortierten sie den Haufen innerhalb weniger Stunden nach den verschiedenen Arten – ganz wie befohlen.
Aphrodite stellt eine zweite Aufgabe: Sie verlangt Wolle von den Widdern mit dem goldenen Vlies. Bei diesen Widdern handelte es sich um riesige, vor Wut rasende, geh;rnte Ungeheuer, die auf dem Feld gegeneinander stie;en. Waere Psycheya zwischen sie getreten, um ihre Wolle zu sammeln, waere sie mit Sicherheit zerquetscht oder zertrampelt worden. Wieder schien die Aufgabe unloesbar, doch das Schilf am Ufer kam ihr zu Hilfe. Es riet Psycheya, bis zum Sonnenuntergang zu warten. Am Abend naemlich trennten sich die Widder und ruhten sich aus. Dann koennte sie gefahrlos die Bueschel des goldenen Vlieses von den dornigen Straeuchern sammeln, an denen die goldwolligen Widder zuvor vorbeigestreift waren. Fuer die dritte Aufgabe legte Aphrodite ein kleines Kristallflaeschchen in Psyches Hand und trug ihr auf, es mit Wasser aus dem Styx selbst zu fuellen. Der Styx war ein Fluss, der von einem hohen Berg herabstroemte, in den Tiefen der Erde verschwand und wieder zu den Berggipfeln emporstieg. Es war ein endloser Kreislauf, in dem der Wasserstrom, kaum zu seinem Ursprung zurueckgekehrt, sogleich wieder hinabfloss, die Unterwelt erreichte und von dort erneut zum Gipfel des hohen Felsens aufstieg. Der Styx wurde von riesigen, furchterregenden Ungeheuern bewacht, und in seiner Naehe gab es nicht das kleinste Stueckchen Land, auf das man haette treten koennen, um die Flasche mit Wasser zu fuellen. Ploetzlich erschien wie durch Zauberhand ein von Zeus gesandter Adler. Er flog auf das Maedchen zu, nahm ihr das leere Kristallgefaess ab und schoepfte Wasser aus der Mitte des reissenden Stroms.
Aphrodite stellt ihr eine letzte, vierte Aufgabe. Sie befiehlt Psycheya, in die Unterwelt hinabzusteigen und die Goettin Persephone um ein Flaeschchen mit der magischen Ambrosia zu bitten, die Frauen Schoenheit verleiht. Persephone ist die Gemahlin des Hades, des Gottes der Unterwelt. Doch Sterblichen ist der Weg in das Totenreich verwehrt; wer dorthin gelangt, kehrt nicht mehr zurueck. Da Psycheya erkennt, wie aussichtslos es ist, diese Aufgabe zu erfuellen, steigt sie auf einen hohen Turm, fest entschlossen, sich in die Tiefe zu stuerzen und ihrem schrecklichen Schicksal ein Ende zu setzen. Doch der Turm, den sie sich ausgesucht hat, verraet ihr, was sie tun muss. Psycheya muss jenen einzigen, vor fremden Blicken verborgenen Ort auf Erden finden, an dem ein Lebender in das unterirdische Reich des Hades gelangen kann. Sie darf sich nicht mit leeren Haenden dorthin begeben, denn fuer den Eintritt in die Unterwelt ist ein bestimmter Preis zu entrichten. Psycheya muss in jede Hand ein Stueck Gerstenkuchen nehmen, sich zwei Muenzen unter die Zunge legen und gen;gend seelische Kraft aufbringen, um die ihr bevorstehenden harten Pruefungen zu bestehen.
Psycheya fand den Ort, an dem der unendliche Weg begann, und stieg zum Styx hinab. Dort begegnete sie dem Faehrmann Charon, der die Schatten der Verstorbenen in seinem Boot in das Reich des Hades ueberfuehrte. Fuer die Ueberfahrt verlangte er eine Muenze von ihr. Waehrend der Ueberquerung des Flusses sah Psycheya einen Ertrinkenden, der sie anflehte, ihn zu retten; doch sie fuhr an ihm vorbei. Im Totenreich angekommen, begegnete Psyche auf dem Weg zum Palast drei alten Frauen, die die Faeden des Schicksals spannen. Sie baten Psycheya um Hilfe. Doch Psycheya war gewarnt worden: Sollte sie auch nur einen Augenblick verweilen, w;rde sie ein Stueck des Gerstenkuchens verlieren – und ohne diesen konnte sie ihren Weg nicht fortsetzen. Bald darauf erblickte Psycheya den Waechter des Totenreichs, Kerberos, einen monstroesen Hund mit drei Koepfen. Sie warf dem abscheulichen Ungeheuer eines der Stuecke des Gerstenkuchens hin, und waehrend sich die drei Koepfe darum stritten, huschte sie an ihm vorbei. Schliesslich betrat sie die Hallen der Persephone. Den weisen Warnungen folgend, musste Psycheya die grosszuegige Gastfreundschaft ausschlagen, die Persephone ihr anbot. Sie durfte nur einfachste Speisen zu sich nehmen und musste dabei direkt auf dem Boden sitzen. Denn alte Braeuche verbinden einen mit dem Haus, in dem einem Gastfreundschaft gewaehrt wurde; indem sie also das Wohlwollen der Hausherrin annahm, haette Psycheya sich fuer immer an das Totenreich binden koennen. Psycheya tat, was verlangt wurde, und bat Persephone um ein Gefaess mit wunderbarer Ambrosia. Persephone gab ihr das magische Flaeschchen, und Psycheya machte sich auf den Rueckweg. Sie hatte noch das zweite Stueck Kuchen uebrig, um an dem schrecklichen Zerberus vorbeizukommen, sowie die zweite Muenze, die sie dem Faehrmann fuer die Ueberfahrt geben musste. Der letzte Rat, den der Turm Psycheya gab, war von grosser Bedeutung, doch sie befolgte ihn nicht. Sie durfte das Gefaess unter keinen Umstaenden aeffnen oder sich fuer dessen Inhalt interessieren. Doch ganz am Ende ihrer Reise, als sie bereits einen Lichtschimmer aus der Welt der Menschen erblickte, oeffnete Psycheya das Gefaess. Sogleich wurde sie dafuer bestraft: Sie sank zu Boden und schlief ein. In dem Gefaess befand sich ein todesaehnlicher Schlaf. Psycheya lag am Boden und glich einer leblosen Leiche. Eros, dessen Wunden inzwischen geheilt waren, erfuhr, was seiner Psyche zugesto;en war. Er fand sie, flog zu seiner Geliebten, strich den Todesschlaf von ihrem Gesicht und fing ihn wieder in einem Gefaess ein (einer anderen Version zufolge schoss er einen Pfeil auf sie ab, der sie ins Leben zurueckholte). Dann weckte er Psyche und erzaehlte ihr, wie ihre Neugier sie beinahe ins Verderben gestuerzt haette. Psycheya machte sich daran, ihre Aufgabe zu erfuellen; sie nahm das Zaubergefaess und brachte es zu Aphrodite. Eros flog geradewegs zu Zeus und gestand ihm seine Liebe zu Psycheya. Der Donnergott berief alle Goetter zu einem Rat zusammen und befahl Hermes, Psycheya in seinen Palast zu bringen. Er verkuendete den Bewohnern des Olymp, dass Eros schon lange dem Liebeszauber erlegen sei und es an der Zeit waere, diesen jungen Tunichtgut und Unruhestifter durch das Eheband zu binden. Da eine Verbindung zwischen einer sterblichen Frau und einem unsterblichen Gott unmoeglich war, reichte Zeus der schoenen Psycheya einen Becher mit dem Nektar der Unsterblichkeit und hiess sie, ihn bis auf den letzten Tropfen auszutrinken. So erlangte Psycheya die Unsterblichkeit.
Die neidischen Schwestern der Psycheya wurden fuer ihren Neid und ihre Tuecke bestraft: Sie stuerzten sich von einer Klippe in der Hoffnung, Zephyr wuerde sie in den Zauberpalast des Eros tragen, zerschellten jedoch an den Felsen. Aus der Verbindung von Psycheya und Eros ging Volupia hervor – die Goettin, die den Genuss verkoerpert.

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! Ueber den tatsaechlichen Ursprung von Mythen und Legenden laesst sich nichts mit Gewissheit sagen, da die urspruengliche Sprache aller Erdenbewohner in Vergessenheit geraten ist, Geschichten von Generation zu Generation weitergegeben wurden und Siedlungsgebiete den Besitzer wechselten. So sprechen die heutigen Aegypter beispielsweise nicht mehr die Sprache der alten Aegypter, und auch die Entzifferung der Hieroglyphen ist ungenau; in Indien, Peru und anderen Laendern der Welt ist die Bedeutung der „steinernen Botschaften“ unbekannt geblieben – und das ueber Jahrtausende hinweg –, obwohl diese von Weltkarten, spezifischen geografischen Gegebenheiten sowie den Konstruktions- und Funktionsprinzipien technischer Anlagen zeugen.

Werke aus dem Sammelband von Sija Tata: „Steinformeln“
Werke aus dem Sammelband: «Sumerer. Navi-Karte»
Werke aus dem Sammelband: „Die geheime Sprache der Goetter“
Werke aus dem Sammelband: „Ueber der Zeit der Erde“
Werke aus dem Sammelband: „Ein Meer von Geschichten“
Werke aus dem Sammelband: „Das Buch Henoch (oder Chone) – Spiegel-Lesung“

Произведения сборника Сиия Тата «Каменные формулы. Steinformel»
Произведения сборника «Шумеры. Нави-карта. Sumerer. Navi-Karte»
Произведения сборника «Тайный язык богов. Geheime Sprache der Goetter»
Произведения сборника «Выше времени Земли. Zeit ueber der Erde»
Произведения сборника «Море историй. Ein Meer von Geschichten»
Произведения сборника «Книга Енох, или Хоне. Зеркальное чтение»

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Interpretationen
W. Ja. Propp merkte an, dass die Geschichte von Amor und Psycheya zu den traditionellen Maerchenmotiven von zeitweiligen Ehen mit Bruedern gezaehlt werden kann; er vermutete eine Kontamination mehrerer Maerchenstoffe in der Handlung und betonte, dass „das Maerchen vom verschwundenen Ehegatten eigentlich ein anderes Maerchen ist“[3]. Vertreter der mythologischen Schule deuteten diesen Stoff als Widerspiegelung von Naturphaenomenen[4]. Weit verbreitet ist zudem die Auffassung, dass dem Maerchen ein Mysterienkult – m;glicherweise der Isis-Kult – zugrunde liegt, wobei Psycheya mit der leidenden und Venus mit der herrschenden Isis gleichgesetzt wird. R. Merkelbach vertrat in seinem Werk *Roman und Mysterium in der Antike* (1962) die These, dass es sich bei den griechisch-roemischen Romanen (darunter „Amor und Psycheya“, der „Ephesische Roman“ und die „Aithiopika“) um Mysterientexte und faktisch um narrative Umsetzungen von Initiationsriten handelt[5].

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Psycheya in der Literatur
Der Mythos von Amor (Eros, Cupido) und Psyche diente als Vorlage fuer zahlreiche literarische Werke.
    Jean de La Fontaine: Erzaehlung in Versen und Prosa „Die Liebe von Psycheya und Cupido“
    „Psycheya“ – ein Tragoedienballett in fuenf Akten, eine Gemeinschaftsarbeit des Komponisten J. B. Lully, des Ballettmeisters P. Beauchamp, des Buehnenbildners C. Vigarani sowie der Dichter und Dramatiker Moli;re, Ph. Quinault und P. Corneille. Auf dieser Grundlage schuf Lully 1678 eine Oper.
    M. A. Dmitrijew-Mamonow: „Die Liebe von Psycheya und Cupido“ (Uebersetzung nach La Fontaine) und das Gedicht „Die Liebe“ (1771)
    Hippolit Fjodorowitsch Bogdanowitsch: das Gedicht „Duschenka“
    John Keats: „Ode an Psycheya“
Jerzy ;u;awski, Theaterstueck „Eros und Psycheya“ (1904)
    Clive Staples Lewis, „Das Gesicht“ (Originaltitel: *Till We Have Faces*)
    Valeri Brjussow, „Psycheya“
    Alexander Kuprin, „Psycheya“
    Marina Iwanowna Zwetajewa, „Psycheya“
    Dmitri Sergejew, „Mythologie von Psycheya“
    Patrick S;skind, „Das Parfum“ (so hiess das Parfuem, mit dem die Haupthandlung des Romans ihren Lauf nahm)
    Rick Riordan, „Das Haus des Hades“ (Erwaehnung)
    Edgar Allan Poe, „Ulalume“ (Erw;hnung)
    Nikolai Gogol, „Das Portraet“
Amor und Psyche in der bildenden Kunst
    Edward Burne-Jones, „Pan und Psycheya“
    Adolphe-William Bouguereau, „Die Entfuehrung der Psycheya“
    Anthonis van Dyck, „Amor und Psyche“
    Pierre-Louis Delaval, „Psycheya, von Amor verlassen“
    Maurice Denis, „Die Geschichte der Psycheya“
Fran;ois G;rard, „Amor und Psycheya“ oder „Psycheya empfaengt den ersten Kuss der Liebe“
    „Amor und Psycheya“ – Skulpturale Darstellung von Amor und Psycheya; eine roemische Kopie aus dem 1./2. Jahrhundert n. Chr. nach einem nicht erhaltenen griechischen Original.
        Antonio Canova, „Amor und Psycheya“
    William Kendall, „Psycheya“ (dargestellt ist Kendalls aelteste Tochter Elizabeth)
    Frederic Leighton, „Psyches Bad“ (als Psyche dargestellt ist die Geliebte des K;nstlers, das Modell und die Schauspielerin Dorothy Dene), vor 1890
    Auguste Rodin, „Amor und Psycheya“
    Reinhold Begas, „Merkur und Psycheya“
    John William Waterhouse, „Psycheya oeffnet das Kaestchen“
Psycheya in der Musik
    Jean-Baptiste Lully, Oper (Trag;die lyrique) „Psych;ya“ nach einem Libretto von Thomas Corneille und Bernard de Fontenelle (1678).
    C;sar Franck, Oratorium „Psycheya“ fuer Chor und Sinfonieorchester (1888)
    Manuel de Falla, Stueck „Psycheya“ fuer Kammerorchester und Singstimme (1924)
    Psycheya – eine russische Rockband
    Lied „Aurora (Eros + Psykheya)“ der amerikanischen Band The Cr;xshadows

Psycheya in der Astronomie
    (16) Psycheya – ein 1852 entdeckter Asteroid
Siehe auch
    Die Feder des Falken Finist
    Die Schoene und das Biest
Literatur
    Obnorskij N. P. Psycheya // Enzyklopaedisches Woerterbuch von Brockhaus und Efron : in 86 Bd. (82 Bd. und 4 Erg.-Bd.). — St. Petersburg, 1890–1907.
    Apuleius. Apologie. Metamorphosen. Florida / Hrsg. M. E. Grabar-Passek. — Moskau: Akademie der Wissenschaften der UdSSR, 1960.
    La Fontaine J. Die Liebe von Psycheya und Cupido. Moskau–Leningrad, 1964. 138 S.
    Propp V. Ja. Die historischen Wurzeln des Zaubermaerchens. — Leningrad: Verlag der Staatlichen Universitaet Leningrad, 1986. — 364 S.
    Wojtechowitsch R. S. Psyche im Werk von M. Zwetajewa. Evolution von Motiv und Sujet. — Tartu, 2005.
    Ossokin M. Ju. Das Sujet von Psycheya und Cupido in der westeuropaeischen und russischen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts. — Moskau, 2005.

Anmerkungen
Mify narodov mira [Mythen der Voelker der Welt]. Moskau 1991–1992. In 2 Bd. Bd. 2, S. 344–345; Luebker F. Reallexikon des klassischen Altertums. Moskau 2001. In 3 Bd. Bd. 3, S. 170.
Vgl. Fulgentius, Mythologiae III 6; Erster Vatikanischer Mythograph III 29.
W. Ja. Propp. 11. Amor und Psycheya. Historische Wurzeln des Zaubermaerchens. – Ripol Klassik, 2013. – 335 S. – ISBN 9785458035170.
N. A. Guljajew. Theorie der Literatur. – Wysschaja Schkola, 1977. – 288 S.
    Mircea Eliade. Mysterienreligionen: Geheimbuende bei indoeuropaeischen Voelkern. Nostalgie nach den Urspruengen. rumagic.com. Abgerufen am 21. April 2018. Archiviert am 21. April 2018.

Weblinks
    Mediendateien auf Wikimedia Commons
    Losew ueber Psycheya
    Psycheya in der „Enzyklopaedie der antiken Mythologie“
    Antike Urspruenge der Psyche-Gestalt (Roman Wojtechowitsch)

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Uebersetzt aus dem russischen: Шумеры. Просвет. 1
http://proza.ru/2026/01/28/2180

Auf Russisch: Шумеры. Просвет 2  (Die Sumerer. Lichtblick. 2)
http://proza.ru/2026/08/08/1442


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