Mein Enkel ist Autist
Mein Enkel Dmitri ist Autist und verh;lt sich manchmal ungew;hnlich. Wenn er mit mir auf der Stra;e unterwegs ist, macht er mit seinem K;rper schr;ge Bewegungen wie ein Truthahn oder unterh;lt sich lange mit seinem Spiegelbild. Einmal fragte ich ihn:
„Mit wem sprichst du eigentlich immer im Spiegel?“
Er antwortete fr;hlich:
„Mit Pok;mon …“
Er tut mir sehr leid. Er lebt irgendwie in seiner eigenen Welt. ;berhaupt habe ich Mitleid mit allen psychisch labilen Menschen, denn auch ich musste die Qualen ertragen, von meinem Mann sowie von Verwandten und nahestehenden Menschen schikaniert zu werden. Dadurch geriet ich in eine tiefe Depression. Vielleicht liegt es an mir, dass ich mir alles so sehr zu Herzen nehme …
Auch mein Nachbar ist psychisch nicht ganz auf der H;he. Irgendetwas stimmt mit seiner Psyche nicht. Oft steht er auf dem Balkon und schreit laut und verzweifelt, als wolle er der ganzen Welt verk;nden, dass er lebt und dass ihm doch endlich jemand helfen soll.
Ich begann, ihn zu gr;;en und ihn zu fragen, wie es ihm gehe und wie es um seine Gesundheit stehe. Mit seinem Sprachfehler antwortete er: „Alles gut!“
Beim zweiten Mal l;chelte ich ihn aufrichtig an und verabschiedete mich mit den besten W;nschen f;r ihn.
Er war ;berrascht, dass ich ihm Aufmerksamkeit schenkte, und freute sich sehr. Ich wollte einfach sein Selbstwertgef;hl st;rken, denn sonst spricht niemand mit ihm. Bis dahin hatte sich niemand nach seinem Befinden erkundigt. Alle gingen an ihm vorbei und versuchten, ihn nicht wahrzunehmen.
Doch auch das wirkte sich nicht zu meinen Gunsten aus. Von diesem Zeitpunkt an begegnete er mir immer h;ufiger und murmelte dabei jedes Mal irgendetwas vor sich hin.
Man sollte nicht vergessen, dass sich vieles mit den einfachsten Dingen lindern l;sst: mit menschlicher W;rme, Umarmungen und freundlichen Worten … Doch manchmal nimmt so etwas eine weniger angenehme Wendung.
Er begann, lange unter meinem Fenster zu sitzen. Dabei hielt er eine Dose Coca-Cola in der Hand, starrte unentwegt zu meinem Fenster hinauf und streichelte seinen kahlen Kopf. Ich gehe nicht mehr auf den Balkon und habe Angst, ihm in die Augen zu sehen.
Aber inzwischen hat er keine Angst mehr, mit Menschen zu sprechen. Obwohl ihm das Sprechen schwerf;llt, antworten die Leute ihm mit einem L;cheln und w;nschen ihm einen sch;nen Tag.
Oft h;lt er sich mit sichtlichem Vergn;gen ein Nasenloch zu und schn;uzt sich mit dem anderen kr;ftig zur Seite. Das gef;llt nat;rlich niemandem …
Bevor ich hinausgehe, schaue ich aus dem Fenster, ob er da ist. Wenn nicht, gehe ich hinaus und durchquere schnell unseren Innenhof. Manchmal steht er auf dem Balkon und sagt undeutlich: „Alles Gute!“
Ich gehe weiter, als h;tte ich ihn nicht geh;rt …
Mein zweiter Nachbar ist T;rke. Vor T;rken habe ich Angst, weil ich sie f;r aggressiv halte. Er gr;;t mich jedoch immer und sagte einmal zu mir:
„Du bist sehr freundlich! Es ist sch;n, sich mit dir zu unterhalten.“
Damals sa; ich auf einer Bank vor dem Haus. Er setzte sich neben mich und erz;hlte, dass er in die T;rkei in Urlaub fahren w;rde. Dort sei das Wetter gerade sch;n, das Meer sei herrlich, die Sonne scheine und die M;wen fl;gen ;ber das Wasser …
Dort lebt seine Familie: seine Frau, seine beiden S;hne und seine Tochter.
„Warum leben Sie denn nicht bei ihnen?“, fragte ich interessiert.
„Ich verdiene hier meine Rente! Hier ist es einfacher und rentabler … Schau mal, wie viele S;;igkeiten ich f;r meine Familie gekauft habe!“, sagte er stolz und schwenkte eine prall gef;llte Tasche.
Ich w;nschte ihm eine gute Reise und einen sch;nen Urlaub.
Meine G;te wird mich noch ins Grab bringen … Aber warum sollte man auf die Menschen b;se sein und sie hassen? Schlie;lich leiden doch ohnehin schon alle …
Ja, alle Menschen sehnen sich nach Kommunikation, Mitgef;hl und Anteilnahme – nach all dem, was im Russischen mit der Vorsilbe „со-“ beginnt und ein Miteinander ausdr;ckt. Ich kenne das Gef;hl der Einsamkeit nur zu gut …
Olga, die Mutter von Dima, rief mich an und sagte, dass ihr Sohn mich besuchen wolle. Ich war einverstanden. Es war mir egal, dass ich mich selbst nicht gut f;hlte. Diese Depressionen, Kopfschmerzen, die Halswirbels;ulenprobleme und all die anderen Beschwerden waren mir selbst schon zu viel geworden.
Ich musste mich all diesen Krankheiten und b;sen Kr;ften zum Trotz zusammenrei;en und sie f;r einen Moment vergessen. Sie m;gen mein Leben verunstalten, aber ich werde trotzdem versuchen, noch etwas Gutes f;r andere Menschen zu tun – ganz gleich, was passiert.
Olga beklagte sich dar;ber, dass sie unter Hitzewallungen, hohem Blutdruck, Depressionen und schlechter Stimmung litt.
„Das sind die Wechseljahre“, stellte ich sofort meine Diagnose.
„Ich wei;! Wir werden leider nicht j;nger, sondern ;lter.“
„Macht nichts, wir k;mpfen weiter! Warst du deswegen schon beim Arzt?“
„Nein, wegen so etwas geht man nicht zum Arzt. Wer behandelt schon diesen nat;rlichen k;rperlichen Zustand?“
„Ich hatte das mit f;nfzig Jahren auch. Mein Arzt empfahl mir wegen meines Gesundheitszustands keine chemischen Tabletten, sondern ein pflanzliches Pr;parat, ich glaube, auf der Basis von Traubenkernextrakt. Es hei;t Remifemin. Man bekommt es rezeptfrei in der Apotheke. Mir hat es gegen die Hitze, die Hitzewallungen und die schlechte Stimmung geholfen. Probier es doch auch einmal aus! Ich gebe Dima die restlichen Tabletten mit. Wenn sie dir helfen, kannst du dir eine ganze Packung kaufen und sie einnehmen.“
„Meine Schwestern und Tanten leiden auch unter den Wechseljahren. Ich werde es ihnen empfehlen“, versicherte sie mir.
„Au;erdem gebe ich dir eine kleine Klimaanlage mit“, schlug ich vor. „Solche Ger;te werden auch in Altenheimen verwendet. Sie wird dir n;tzlich sein, wenn es zu hei; wird.“
„Danke! Vielleicht k;nnen wir uns ja irgendwann einmal treffen, zusammensitzen, Tee trinken und miteinander reden?“
„Gerne! Wann kommt mein Enkelchen?“
„Er ist schon losgegangen. Er wird bald da sein.“
„Na gut, mach’s gut!“
Was Dmitris Krankheit betrifft: Er ist eigentlich v;llig gesund, obwohl die ;rzte sagen, dass er Autismus hat. Er ;u;ert so bemerkenswerte Gedanken, auf die einfache Menschen gar nicht kommen w;rden. Nur manchmal zeigt er nervliche Auff;lligkeiten, die auf seine ungl;ckliche Kindheit zur;ckzuf;hren sind. Er hatte das Gef;hl, dass seine Eltern ihn nicht brauchten. Sie waren mit ihren eigenen Problemen besch;ftigt, und deshalb zog er sich von allen Menschen zur;ck.
Dima kam mit einer gro;en Adidas-Tasche zu mir. Darin befanden sich nur ein paar Kleidungsst;cke. Wir k;ssten uns zur Begr;;ung. Als er seine Jacke auszog, bemerkte ich, dass sein Bauch gro;, gew;lbt und aufgebl;ht war. Zun;chst wollte ich ihn deswegen nicht kr;nken, doch ich begann dar;ber nachzudenken, wie man etwas dagegen tun k;nnte.
Wir a;en zu Mittag, und ich schlug ihm vor, einen Spaziergang durch den Park zu machen. Er war gerne einverstanden, frische Luft zu schnappen. Ich versuchte, seine Aufmerksamkeit auf den Gesang der V;gel, das frische junge Gr;n auf der Wiese, die sprie;enden Bl;tter an den B;umen und die Menschen zu lenken, die mit ihren Hunden spazieren gingen. Doch er nahm all das nur widerwillig wahr und war mit seinen eigenen Gedanken besch;ftigt.
Als wir zur;ckkamen, schlug Dima vor, mit ihm Dame zu spielen. Wie immer sagte ich zu. Wir spielten eine Partie. Dabei lie; ich ihn unauff;llig gewinnen.
„Super! Du bist ein gro;artiger Junge. Vergiss das niemals!“
Er l;chelte, schwieg aber die ganze Zeit.
„Erz;hl mir doch, womit du dich besch;ftigst. Was lernst du? Welche Praktika machst du?“, fragte ich, um ihn zum Reden zu bringen.
„Im Laufe eines Jahres mache ich verschiedene Praktika“, begann er. „Zurzeit arbeite ich zum Beispiel als G;rtner auf einem Friedhof.“
„Ach, willst du also nicht mehr Koch werden?“
„Daf;r ist es noch zu fr;h. Zuerst muss man alles ausprobieren und sich danach entscheiden.“
„Wie toll ihr ausgebildet werdet! Du bist ja direkt ein Professor!“, lachte ich.
Anschlie;end sah er sich Zeichentrickfilme an, obwohl ich ihm vorgeschlagen hatte, einen sch;nen Film mit dem Titel Denis anzuschauen. Er meinte, wir k;nnten den Film vor dem Schlafengehen ansehen, nachdem er geduscht h;tte.
Ich ging zu ihm und begann, beinahe gegen seinen Willen, seinen Bauch zu massieren. Er war nicht besonders begeistert und spannte seinen Bauch immer wieder an.
„Ruhig bleiben! Entspann dich! Du musst deinen Bauch jeden Morgen auf diese Weise massieren. Eine halbe Stunde sp;ter wirst du schnell auf die Toilette gehen k;nnen, und dein Bauch wird nicht mehr so dick sein. Schlie;lich befinden sich dort noch alte, verh;rtete Stuhlreste vom vergangenen Jahr …“
Als er mit seinem Handy in der Hand auf dem Bett lag, ging ich erneut zu ihm und begann mit einer viszeralen Bauchmassage. Die Sache lie; mich einfach nicht los. Niemand k;mmerte sich um Dimas Gesundheit … Ich musste ihm helfen, auch wenn er es nicht verstand oder gar nicht wollte.
Die ganze Nacht w;lzte ich mich im Bett hin und her. Wie konnte ich ihm helfen? Was sollte ich tun? Sollte ich ihm einen Heimtrainer schenken? Ihm empfehlen, Gymnastik zu machen? Vielleicht sollte er ein Mittel zur Darmreinigung einnehmen? Oder seine Ern;hrung umstellen? Diese Gedanken lie;en mich die ganze Nacht nicht zur Ruhe kommen.
Am n;chsten Tag kaufte ich ihm Brausetabletten mit Vitamin C, Vitamin B12, Multivitamine, Magnesium und andere Pr;parate. Sie l;sten sich im Wasser auf und schmeckten nach Zitrone, Orange oder Pfirsich. Daraus entstand eine herrliche Limonade, die mehr N;hrstoffe lieferte als Wei;brot und s;;e Br;tchen. Dima gefielen die Vitamine. Er bat mich, mehr davon zu kaufen und sie ihm mitzugeben. Das tat ich nat;rlich gerne.
Wir gingen zu Netto. Dort wurde verschiedene Schokolade um f;nfzig Prozent reduziert angeboten, weil das Osterfest bereits vorbei war. Dima nahm sich mehrere Packungen, dazu noch Eis, s;;e Br;tchen und eine Tasse Kakao. Ich bezahlte alles, damit er nicht dachte, ich w;rde ihm etwas nicht g;nnen. Allerdings verbot ich ihm, Zucker in den Kakao zu geben, denn das Getr;nk war ohnehin schon s;;. Er h;rte auf mich.
Ich bemerkte rote Flecken auf seinen Wangen. Er cremte sie st;ndig dick mit Handcreme ein. Schlie;lich erkl;rte ich ihm, dass es sich um eine Art Hautreaktion handeln k;nne, weil er so viele S;;igkeiten a;. Er solle nur zwei oder drei Bonbons am Tag zum Tee essen, mehr nicht.
Daraufhin h;rte er auf, S;;igkeiten zu essen. Am Abend massierte ich seinen Bauch noch einmal, aber er war wieder unzufrieden. Ich beschloss, es nicht noch einmal zu tun. Sonst k;nnte er am Ende noch denken, ich w;rde mich ihm auf sexuelle Weise n;hern …
Danach sa; er lange auf der Toilette. Ich dachte, er sei beleidigt auf mich.
Als er wieder herauskam, war er jedoch gut gelaunt, und ich staunte: Sein Bauch war verschwunden, seine Figur sah wieder normal aus. Offenbar hatte er sich endlich entleert, und dar;ber war ich froh. Pl;tzlich war er voller kindlicher Ausgelassenheit, wie ein kleiner Hahn, der sich gerade anschickt zu kr;hen …
Ich rief meinen Sohn an und sagte ihm, dass ich mir gro;e Sorgen um Dmitri machte. Sein Bauch sei sehr dick geworden, und er habe rote Flecken auf den Wangen. Er m;sse weniger S;;igkeiten essen. Au;erdem sollte man ihm einen kleinen K;hlschrank kaufen, damit er wenigstens Eis und nat;rliche S;fte darin aufbewahren k;nnte. Schlie;lich stand der gemeinsame K;hlschrank in der K;che, und Dima konnte dort keine eigenen Lebensmittel f;r sich haben.
„Misch dich verdammt noch mal nicht in Dinge ein, die dich nichts angehen!“, br;llte mein Sohn ins Telefon. „Du machst dir st;ndig Sorgen um seine Gesundheit, erziehst ihn, ziehst ihn gro; … Wirklich eine wunderbare Gro;mutter, die du bist, du …“
Mein Sohn verpasste mir mit seinen Worten einen Titel, als h;tte ich einen Schlag ins Gesicht bekommen. Danach f;hlte ich mich wie geschrumpft.
Ich legte auf, ohne auf weitere Beleidigungen zu warten. Wahrscheinlich hat seine Frau recht, wenn sie sagt, dass er niemanden liebt … Es war ein Fehler, ihn anzurufen. Ich muss mit diesen Problemen allein fertigwerden … Alle haben meine Weisheit und meine Philanthropie l;ngst satt.
Eine Woche sp;ter kam Dima zu mir, um die Sporttasche abzuholen, die ich f;r ihn gekauft hatte. Er brachte Piroschki mit, die seine Mutter gebacken hatte. Ich freute mich ;ber den Besuch meines Enkels und begann, Lebensmittel f;r ihn in die Tasche zu packen.
Er ;bergab mir die Piroschki und ging dann in Eile mit seinem Gep;ck wieder fort. Bevor er ging, k;sste ich ihn dreimal und wiederholte, was ich ihm immer zum Abschied sagte:
„Du bist ein wunderbarer junger Mann! Vergiss das nicht!“
Auch er gab mir einen Kuss auf die Wange und ging.
Sp;ter rief seine Mutter an. Sie sagte, dass sie ebenfalls so eine Adidas-Tasche haben wolle. Ihr Sohn sei froh dar;ber, dass sie f;r alle Piroschki gebacken hatte. Er liebe selbst gekochtes Essen sehr, denn in seinem Wohnheim esse er sonst nur Fast Food.
„Hat er eigentlich Freunde?“, erkundigte ich mich.
„Da sind wohl eine Mascha und ein Denis. Ich wollte, dass er mit Mascha befreundet ist, aber man hat mir erz;hlt, dass sie mit Denis schl;ft.“
Dima hatte sich seine Angewohnheit, sich hundertmal am Tag die H;nde zu waschen, nicht abgew;hnt. Und wer hatte ihm das eigentlich beigebracht?
Mein Sohn behauptete, ich selbst h;tte ihm diese Idee in den Kopf gesetzt. Schlie;lich h;tte ich ihm als Kind st;ndig erz;hlt, ;berall gebe es W;rmer und man m;sse sich die H;nde waschen. Sogar damals, als wir im Park einen Regenwurm gesehen h;tten, h;tte ich gesagt:
„Da hat wohl jemand seinen Wurm verloren – er ist ihm aus der Hose gefallen …“
„Nein, das stimmt nicht“, entgegnete ich. „Das hat erst nach der Corona-Pandemie angefangen. Wahrscheinlich wurden damals alle dazu angehalten, sich die H;nde zu waschen, um sich nicht anzustecken …“
Inzwischen hatte Dima jedoch noch eine andere Angewohnheit entwickelt: Er sammelte leere Plastikflaschen aus M;llbeh;ltern.
Es war mir so peinlich, als ich das sah. Ich schimpfte mit ihm:
„Du sammelst Flaschen aus M;lltonnen, aber denkst du ;berhaupt dar;ber nach, welche H;nde diese Flaschen angefasst haben? Vielleicht hat sogar jemand hineingepinkelt! Und danach w;schst du dir nicht einmal die H;nde, w;hrend du dich vor meiner Katze ekelst … Wo ist da die Logik?“
Er sagte nichts, sondern l;chelte nur.
Ich sammle bei der Arbeit auch Flaschen ein. Die Arbeiter trinken daraus und werfen sie anschlie;end weg. Das ist doch Geld! Jede Flasche bringt f;nfzehn Pfennig. Daf;r kann man sich ein Br;tchen kaufen …“
„Aber ich gebe ihm doch Geld f;r seine kleinen Ausgaben …“
„Lass ihn doch machen, was er will …“
Mein ;lterer Sohn bat mich, mich nicht l;nger in Angelegenheiten einzumischen, in denen man mich weder sch;tzte noch respektierte. Er schickte mir folgende Worte auf mein Smartphone:
Warum gute Menschen gef;hrlich sind:
Sie ertragen mehr, als sie eigentlich sollten.
Sie entschuldigen diejenigen, die ihnen wehtun.
Sie setzen zu sp;t Grenzen.
Sie schweigen oft, um den Frieden zu bewahren.
Ihre Freundlichkeit wird f;r Schw;che gehalten.
Sie r;chen sich nicht. Aber sie vergessen nichts.
Wenn sie gehen, dann f;r immer.
Ich bin es nicht gewohnt, um Hilfe zu bitten, und verlasse mich im Leben nur auf mich selbst … Manchmal ist es allerdings sehr schwer, so zu leben. Trotzdem schaffe ich es, ich gebe mir M;he.
Man darf wegen der Ersch;pfung nicht aufgeben! Das Leben hat mich geschlagen, es schl;gt mich und wird mich auch weiterhin schlagen. Man darf sich ihm nicht unterwerfen. Man muss das Selbstmitleid beiseiteschieben.
Man darf im Leben nichts bereuen. Was geschehen ist, ist geschehen. Man muss daraus seine Schl;sse ziehen und weiterleben …
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