Вневременная серенада. Cello. Zeitlose Serenade

Velvet Shadows | Dark Cello & Gothic Classical Music
Samtene Schatten | D;steres Cello & Gothic-Klassik
29.07.2026 Echoes of Elegance – Dark Cello Reverie
Timeless Serenade. Zeitlose Serenade. Вневременная серенада


Я в логове у Сатаны,
а ты, у Ангела надежды.
Меня хватили злого сны,
тебя лелеют здравы прежних.
Мне подают отраву - газ,
тебе - лекарства для отрады.
Моей душе - печали глас,
твоей душе - сияние правды.
Вокруг меня всё больше лжи,
вокруг тебя ни грамма лести.
Я в красоте, в ней нет нужды,
а ты - в простом, из чей-то мести.
Мы - разделённые миры.
Меня годами убивали,
а ты не знал, хвалил пиры,
вкушая то, что подавали.
Сменив у дома все замки,
я не спаслась, но подлечилась.
Тебя проведали истцы,
и наша жизнь враз изменилась.
Быть может знаешь, почему,
за что такое нам участие -
свой крест одна я волочу,
хоть заслужила только счастье.

Печальная виолончель...
Разрывы струн, как комом поле.
Средь иероглифов и рун
"Т" буквица - волна на море.
Весь мир, как замер, видя смерчь,
и молнии небесна грома.
"Спокойно, мысли..." - дождь вослед, -
"Я выдержу, и не умру от горя".

Печальная виолончель...
Ты не сыграл на ней ни разу,
давил на клавиши, мой Лель,
и пел, как Шуберт, серенаду.

Я в логове у бесов, знать,
за ними сказочные эльфы
и, даже, люди, душ их рать
мне знаки шлёт: Уйдут невежды.
Мне хочется поверить им,
ради всего того святого,
что было нашим на двоих
и стало, вдруг, на помощь многим. 

Всё время - капельками суть,
весенняя капель - лёд тает,
печаль сменяется на лунь
мелодий цвета, светом, Раем.
Я в сказочной стране,
бед шум остался в запредельном мире,
ты снова рядом, далеко от бурь 
и исцеленный, веря моей силе.
Печальная виолончель
уже сменила свои струны,
на ней играет иной, в сень,
ведь ты в другом в приятны будни. 


Посвящается Карл Хорст Пауль Эдель


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Zeitlose Serenade

Ich bin in der Satans Hoehle,
du beim Engel der Hoffnung.
Mich quaelen boese Traeume,
dich naehren heilsame Gedanken.
Mir reicht man Gift – in Form von Gas,
dir – Arzneien, die das Herz erfreuen.
Fuer meine Seele: der Stimme im Leid,
fuer deine Seele: der Wahrheit Glanz.
Um mich herum waechst nur die L;ge.
Bei dir gibt es nicht ein Gramm Schmeichelei.
Ich bin umgeben von Schoenheit – doch sie nuetzt mir nichts,
du lebst im Schlichten – aus Rache von den anderen.
Wir sind zwei getrennte Welten.
Mich hat man ueber Jahre hinweg zu toeten versucht,
doch du ahntest nichts, genossest ihre Feste
und asst, was man dir vorsetzte.
Ich tauschte alle Schloesser am Haus aus –
gerettet bin ich nicht, doch ein wenig genesen.
Dann haben dich die Klaeger aufgesucht,
und unser Leben wandelte sich schlagartig.
Vielleicht weisst du, warum –
weshalb uns solch ein Schicksal widerfaehrt?
Ich schleppe mein Kreuz ganz allein,
obwohl ich doch nur Glueck verdient haette.

Ein trauriges Cello...
Gerissene Saiten – wie ein Acker voller Schollen.
Zwischen Hieroglyphen und Runen
gleicht der Buchstabe „T“ einer Welle auf dem Meer.
Die ganze Welt erstarrt beim Anblick des Wirbelsturms,
des Blitzes und des himmlischen Donners.
„Ganz ruhig, Gedanken...“ – Der Regen folgt sogleich –
„Ich werde es ueberstehen, ich werde nicht vor Kummer sterben.“

Ein trauriges Cello...
Du hast nie darauf gespielt,
druecktest nur die Tasten, mein Lel,
und sang, wie Schubert, eine Serenade.

Ich bin wohl in der Hoehle der Daemonen;
doch hinter ihnen – maerchenhafte Elfen
und selbst Menschen, eine Schar von Seelen,
schicken mir Zeichen: „Die Unwissenden werden gehen.“
Ich moechte ihnen glauben,
um all dessen Heiligen willen,
das einst uns beiden gehoerte
und nun ploetzlich vielen zur Hilfe gereicht.

Die Zeit ist ein stetes Troepfeln –
wie das Schmelzwasser im Fruehling, wenn das Eis weicht;
die Trauer wandelt sich in ein Leuchten,
in Melodien voller Farbe, in Licht, in einem Paradies.
Ich befinde mich in einem Maerchenland,
der Laerm des Elends blieb in jener fernen Welt zurueck;
du bist wieder an meiner Seite, weit weg von den Stuermen,
geheilt, im Vertrauen auf meine Kraft.
Das melancholische Cello
hat laengst seine Saiten gewechselt;
ein anderer spielt nun darauf, im Schatten –
denn du bist in einem anderen Leben, in einem angenehmen Alltag.


Karl Horst Paul Edel gewidmet


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